Gebäudeschadstoffe

Asbest

Als Hauptroblem auf der Baustelle gelten asbesthaltige Materialien und verdeckt verbaute Bauteile. Asbestfasern sind lungengängig, daher müssen sich die Bauarbeiter und alle Personen, die mit dem Stoff in Kontakt kommen, schützen. Meistens werden diese Bauteile spät entdeckt und die Sanierung verzögert ein Bauvorhaben. Wir empfehlen Ihnen, vor Baubeginn eine Schadstoffdiagnostik erstellen zu lassen. Damit schaffen Sie Sicherheit und Klarheit für die weitere Planung.

Tipp: Ab 1990 ist für Asbest ein Bauverbot in Kraft gesetzt worden.

PCB und CP

PCB (Polychlorierte Biphenyle) und CP (Chlorparaffine) wurden bis 1972 hauptsächlich als Weichmacher in Kunststoffen und Beschichtungen eingesetzt. Als Bindemittel in Lacken und Farben sowie als Zusatz in Fugendichtmassen wurde es ebenfalls beigemischt. Sie sind giftig und werden als krebserregend eingestuft. Mittlerweile ist deren Bearbeitung verboten. PCB- und CP-haltige Materialien sind umweltschädlich und werden als Sonderabfall entsorgt. Als PCB-Nachfolger sind heute kurzkettige Chlorparaffine im Einsatz.